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Computer Equipment im Mülleimer

Was große und kleine Unternehmen im Vorfeld vor der eigentlichen DGUV V3 Prüfung abschreckt, ist mitunter die Ermittlung des Prüfbedarfs. Erst bei der Berechnung fällt auf, was und wie viel überhaupt geprüft werden muss. Die Vorbereitung der DGUV V3 Prüfung ist das A und O. Sie kann die eigentliche Prüfung für den Prüfdienstleister und auch für das Unternehmen enorm erleichtern. Hat man einmal eine Prüfbedarfsermittlung durchgeführt, kann diese für alle folgenden Prüfungen genutzt werden. Lediglich Neuanschaffungen von Arbeits- und Betriebsmitteln müssen diesem Bedarf dann hinzugefügt werden.

Um überhaupt einen Prüfbedarf ermitteln zu können, muss zunächst festgelegt werden, was nach DGUV V3 geprüft werden muss. Dabei kann es ratsam sein, eine Methodik zu entwickeln, unter welchen Bedingungen für Arbeits- und Betriebsmittel Prüfungen notwendig sind. Was genau geprüft werden muss, ist von Branche zu Branche unterschiedlich und kann daher nicht pauschalisiert werden. Zur Orientierung können jedoch Richtwerte und gewisse Hilfsmittel hilfreich sein. Gleiches gilt für Erfahrungswerte, die eine Berechnung erleichtern können.

Prüfbedarf für die E-Prüfung

Gerade für den Bereich der elektrischen Geräte ist eine Bedarfsermittlung sinnvoll, um die E-Prüfung ohne Mehraufwand zu absolvieren oder absolvieren zu lassen. Arbeitsplätze der Mitarbeiter sind zumeist gleich ausgestattet, sodass eine einfache Hochrechnung ausreicht, um den Prüfbedarf zu ermitteln. Gleiches gilt für Leuchtmittel, wenn das Unternehmen über mehrere Etagen verteilt ist. Die Bedarfsermittlung erfolgt dann beispielsweise auf einer Etage und wird, je nach Anzahl der Etagen, hochgerechnet. An einem normalen Arbeitsplatz liegt der Richtwert bei circa acht Prüfgeräten. Dazu zählen der PC, Monitore, Mehrfachsteckdosen, Telefonanlage und auch sogenannten Kaltgerätekabel. Als Kaltgerätekabel werden Kabel bezeichnet, die nicht fest mit dem Endgerät verbunden sind und sich abziehen lassen. Diese werden als eigenständige Betriebsmittel gezählt. So ergibt sich für einen Standardarbeitsplatz, bestehend aus zwei Monitoren und zwei Kaltgerätekabeln, einem Laptop inklusive Netzteil, einer Dockingstation inklusive Netzteil, sowie einer Telefonanlage und einer Mehrfachsteckdose insgesamt acht Prüfgeräte, die dem Prüfbedarf hinzugefügt werden müssen. Der E-Prüfung hinzugefügt werden müssen dann neben den Arbeitsplätzen gemeinschaftlich genutzte Gerätschaften, wie Kaffeemaschine, Drucker, Wasserkocher und so weiter.

Mit einem Wartungsplaner Folge-Prüfungen erleichtern

Eine Bedarfsermittlung ergibt nicht nur für die elektrischen Arbeits- und Betriebsmittel Sinn. Auch außerhalb der E-Prüfung ist eine gute Prüfungs-Vorbereitung wichtig. Die DGUV V3 Prüfung schließt alle elektrischen und nicht-elektrischen Betriebsmittel mit ein, so auch Spielgeräte in Kindergärten, das Gebäudemanagement oder medizinische Einrichtungen. Unternehmen und Einrichtungen müssen also von A bis Z jegliches zu prüfende Objekt im Blick behalten. Das hört sich zunächst nach viel Aufwand an, doch mit den richtigen Hilfsmitteln gelingt die Vorbereitung ohne Probleme. Ein solches Hilfsmittel kann ein digitaler Wartungsplaner sein. Die Ermittlung des Prüfbedarfs fällt dadurch nicht weg, kann jedoch für alle wiederkehrenden Prüfungen vereinfacht werden. Die Online-Lösung von ECHT! SMART WORK arbeitet beispielsweise mit QR-Codes. Jeder Prüfling wird mit einem solchen Code ausgestattet. Einmal gescannt, ist er jederzeit digital abrufbar. Relevante Informationen für Prüfungs- und Wartungsarbeiten lassen sich so individuell hinterlegen. Am Tag der Prüfung erhält der Prüfdienstleister alle für die DGUV V3 Prüfung wichtigen Informationen über den QR-Code auf sein Smartphone, Tablet oder Laptop und kann sich so einen Überblick verschaffen. Dank der Wartungsplaner-Software können Sie alle relevanten Aufgaben abgeben und haben Ihre Prüftermine immer im Blick.